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SUMMARY:“In Dulci Jubilo” - Musik zum Advent auf ‘unerhörten’ Inst
 rumenten
DESCRIPTION:<p>Am Samstag\, 29. November\, 18 Uhr\, gibt es im Robert-Schum
 ann-Haus Zwickau ein besonderes Konzert mit Musik zum Advent auf ‚unerh
 örten‘ Instrumenten. Unter dem Motto „In dulci jubilo“ musizieren <
 strong>Marion Treupel-Franck (Traversflöte)</strong> und <strong>Birgit S
 tolzenburg (Salterio und Kontrabass-Hackbrett)</strong>. Als älteste Quel
 le des bis heute vielgesungenen Weihnachtsliedes „In dulci jubilo“ gil
 t ein Manuskript des 14. Jahrhunderts aus der Sammlung des Zwickauer Schul
 rektors Christian Daum (1612–1687).</p>\n<p>Marion Treupel-Franck (Trav
 ersflöte) und Birgit Stolzenburg (Salterio und Kontrabasshackbrett) entf
 ühren ihr Publikum mit Melodien englischer\, deutscher\, französischer u
 nd italienischer Komponisten in weihnachtlicher Atmosphäre in die Welt de
 r „Grounds“\, „Traditionals“ und „Sweete Songs“. Zu hören sin
 d Werke von Georg Philipp Telemann\, Jacques Hotteterre le Romain\, John P
 layford\, Johann Hieronymus Kapsberger und Andrea Falconieri. Marion Treup
 el-Franck und Birgit Stolzenburg konzertieren bereits seit zwanzig Jahren 
 zusammen und produzierten gemeinsam die CD „Gioco di Salterio“. Beide 
 sind Professorinnen an der Hochschule für Musik und Theater in München u
 nd international gefragte Solistinnen und Kammermusikpartnerinnen. Konzert
 e und Tourneen führten Birgit Stolzenburg durch Europa\, Albanien\, Zentr
 alasien\, Kanada\, Japan und China. Sie spielte Werke zeitgenössischer Mu
 sik\, Alter Musik und Volksmusik auf CD ein. Sie ist Pionierin der Wiedere
 ntdeckung des vor allem in Italien und Spanien verbreiteten Salterio\, ein
 er Katenzither\, deren Saiten entweder gezupft oder – ähnlich dem in de
 r Volksmusik bis heute verbreiteten Musikinstrument Hackbrett – mit Klö
 ppeln geschlagen werden. das Kontrabass-Hackbrett ist eine besonders groß
 e Variante dieses Instruments mit einem Tonumfang von 2 ½ Oktaven.</p>\n
 <p>Marion Treupel-Franck spezialisierte sich nach ihrem Querflötenstudiu
 m in Salzburg\, Innsbruck und Wien auf den Vorgänger der silbernen Querfl
 öte\, die hölzerne Traversflöte bei Barthold Kuijken am Koninklijk Con
 servatorium in Brüssel. Als Solistin und Meisterkursdozentin ist sie reg
 elmäßig zu Gast in Japan\, Südafrika und Mittelamerika. Zuletzt gastie
 rte sie im Sommer 2025 in Australien. Sie hat mehrere CDs\, u. a. mit fran
 zösischer Flötenmusik des 18. Jahrhunderts eingespielt.</p>\n<p>Clara S
 chumanns Urgroßvater Johann George Tromlitz (1725–1805) war ein Pionier
  in der Weiterentwicklung von Travers- und Querflöte. 1791 erschien sein 
 maßgebliches Lehrwerk „Ausführlicher und gründlicher Unterricht die F
 löte zu spielen“\; auch der Dichter Eduard Mörike besaß eine Tromlitz
 -Flöte. Das Robert-Schumann-Haus Zwickau konnte vor Kurzem bei einer Aukt
 ion einen Originalbrief von Clara Schumanns Urgroßvater\, den er im Zusam
 menhang der Publikation dieses Lehrwerks schrieb\, für seine Sammlung erw
 erben. Aus Anlass des Konzerts wird dieser Brief in einer Sonder-Vitrine a
 usgestellt.</p>\n<p>„C the Unseen“ war das Kernthema des Europäische
 n Kulturhauptstadtjahrs 2025\, mit dem sich die Region Chemnitz beworben h
 atte. Im Robert-Schumann-Haus Zwickau gibt es dabei nicht nur den optische
 n\, sondern vor allem den akustischen Genuss der unbekannten Instrumente z
 u erleben.</p>
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